Es gibt Neuankömmlinge und alte Hasen in jedem Beruf. Für Forscher mit Doktortitel in Wissenschaft wird diese Erfahrungsbreite in den Erfahrungsstufen berücksichtigt, die jeweils mit einer deutlichen Gehaltserhöhung kommen, wie es für alle Mitarbeiter des öffentlichen Dienstes der Fall ist. Alle drei Tarifverträge für Beamte sehen sechs Erfahrungsstufen vor. Die in jeder Phase aufgewimnete Zeit, die Bühnendauer, erhöht sich in jeder Phase um ein Jahr. Nach diesem Schema sind Absolventen Einstiegsbewerber. Dementsprechend beginnen Die Postgraduierten auf Erfahrungsstufe 1 mit dem niedrigsten Gehalt. In ihrer ersten postgradualen Position ist es wichtig, dass Doktoranden sicherstellen, dass die Vertragslaufzeit mindestens 12 Monate beträgt und dass sie ein ganzes Jahr ohne Unterbrechungen beschäftigt werden. Arbeitsverträge mit weniger als einem Jahr gelten nicht als einschlägige Berufserfahrung nach den Vorschriften des öffentlichen Dienstes. Wie bei den Kliniken sind die Gehälter der Ärzte je nach Fachgebiet breit gefächert. Während der durchschnittliche Chirurg mit 103.000 Euro ein sechsstelliges Bruttojahresgehalt verdient, verdient ein Allgemeinmediziner mit 65.944 Euro fast 40.000 Euro weniger.

Obwohl Tarifverträge alle Spezialisten gleich behandeln, führen zusätzliche Bezahlung für Nacht- und Bereitschaftsdienste oder Personalverantwortung zu Gehaltsunterschieden. Ärzte in deutschen Kliniken werden hauptsächlich auf der Grundlage eines Tarifvertrags beschäftigt und einer der Lohngruppen Assistenten, Facharzt, Oberarzt oder Oberarzt zugeordnet. Innerhalb dieser Gehaltsgruppen, Ärzte; Gehälter steigen, wenn sie Berufserfahrung sammeln. Ein Facharzt eines kommunalen Krankenhauses verdient bei der Einstellung 5.656,92 Euro brutto im Monat, nach nur drei Jahren steigt dieser Betrag auf 6.131,23 Euro. Die Tarifverträge zwischen Arbeitgebern und Gewerkschaften werden regelmäßig neu verhandelt. Ziel dieser Verhandlungen ist es, die Arbeitsbedingungen zu verbessern und das monatliche Bruttogehalt aller Beamten zu erhöhen. Das bedeutet, dass sich auch Postgraduierte auf ein etwas höheres Gehalt freuen können. Da Postgraduierte selten eine Vollzeitstelle besetzen, muss ihr tatsächliches Bruttogehalt auf der Grundlage ihrer Arbeitszeit angepasst werden. Viele Doktoranden sind in drittfinanzierten Projekten beschäftigt, die von Job zu Job wechseln müssen, um ihr Einkommen zu sichern.

Absolventen, die mindestens ein Jahr lang mit einem einzigen Arbeitsvertrag beschäftigt waren und somit die erforderliche Berufserfahrung erworben haben, befinden sich in der Tat in einer sicheren Position, was ihr Erfahrungsniveau angeht.

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